Belastungen im modernen Arbeitsalltag und betriebliche Gesundheitsprävention

Die meisten Arbeitnehmer gehen heutzutage einer sitzenden und konzentrierten Arbeitstätigkeit nach, einhergehend mit Bewegungsmangel, einseitiger körperlicher Belastung und hoher mentalen oder psychischer Beanspruchung.

Eine Studie des DKV (Deutscher Krankenversicherungsverbund) von 2018 belegt, dass über 50% der Deutschen nicht das von der WHO angegebene Mindestmaß an Bewegung erfüllen. Außerdem fühlen sich nur 57% aller Deutschen am Ende der Arbeitswoche noch gut, es gibt eine sogennante Regenerations-Gap. Als größte Belastung, von der sich erholt werden müsse, wird der Arbeitsalltag genannt.

Langfristig wirken sich die oben genannten Anforderungen des modernen Arbeitsalltags auf Wohlbefinden wie Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern aus. Laut einer statistischen Erhebung zu Krankheit und Beruf entstehen Fehlzeiten am Arbeitsplatz vorwiegend durch Erkrankungen des Muskel-Skelettal-Systems; als zweithäufigste Ursache werden psychischen Erkrankungen genannt.

Informationen zu Betrieblicher Gesundheitsförderung vom Budesgesundheitsministerium

Den betrieblichen Kosten, die aufgrund gesundheitsbedingter Ausfälle entstehen, kann mit präventiven Maßnahmen entgegengewirkt werden.

Jenseits aller wirtschaftlichen Argumente zeugt eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit von einer umsichtigen und guten Unternehmensführung.

Zur Förderung der Zufriedenheit und Gesundheit der Mitarbeiter sind besonders die Angebote wirksam, die zugleich für Bewegung wie auch für Erholung am Arbeitsplatz sorgen.